Nedupack Thermoforming ist immer in Bewegung.

Dynamisch, hilfsbereit und immer auf dem neuesten Stand

Nedupack Thermoforming in Duiven(Niederlande) hat die letzten Jahre eine sturmartige Entwicklung durchgemacht und wird dies auch in Zukunft beibehalten, sagt Jhon Bollen, seit 2007 Eigentümer von Nedupack. Er erzählt aus seiner Sicht von seinem Betrieb.

Als Jhon Bollen Eigentümer von Nedupack geworden ist, wurden einige Änderungen im Verkaufsteam durchgeführt. „Hierdurch sind unsere Ansichten, wie wir den Markt bedienen wollen verändert worden. Auch in den Bereichen der Kommunikation und Präsentation im Markt, haben wir nun andere Ideen als in den vergangenen Jahren“, sagte Jhon Bollen.

Vertriebsleiter Remco Brouwer: „Der moderne Einkäufer schaut zunächst auf der Internetseite nach, bevor er Kontakt aufnimmt. Das bedeutet, dass wir uns anders präsentieren müssen und besser zu finden sein müssen. Daran arbeiten wir seit einiger Zeit. Nun intensivieren wir dies noch mit einer neuen Webseite und einem neuen Logo.“

„Wichtig ist hierbei jedoch, dass wir unsere DNA beibehalten“, ergänzt Jhon Bollen.

„Nedupack hatte schon immer flache und flexible organisatorische Wege, für die der persönliche Kontakt immens wichtig ist.“

Komplettpaket

„Wir haben gemerkt, dass Kunden immer mehr nach einem „Komplettpaket“ suchen und fragen“, erklärt Remco Brouwer. „Darum haben wir im Jahr 2016 das Gebäude nebenan übernommen.“

Jhon Bollen: „Inzwischen sind Planungen angestellt worden, um die Entwicklungsabteilung und die Werkzeugherstellung in das nebenliegende Gebäude umzusiedeln. Dadurch kann die Kapazität dieser Abteilungen in den Bereichen der Mitarbeiter und Maschinen vergrößert werden. Nach der letzten Investition in eine neue CNC-Anlage sind die Kapazitäten schnell erschöpft gewesen. Durch den Umzug verdoppelt sich die Kapazität dieser Abteilung. Aus diesem Grund werden wir den Maschinenpark in der Werkzeugherstellung wieder vergrößern können.“

Wir stellen uns gerne den Herausforderungen.

Entwicklungsabteilung

Durch die zunehmende Nachfrage nach Entlastung, entstanden bei Nedupack neue Ansichten für die Entwicklungsabteilung. Diese Abteilung ist eine wichtige Verbindung zwischen den Kunden und den zu produzierenden Produkten. Hier sieht Jhon Bollen den größten Unterschied zwischen seinem Unternehmen und dem Wettbewerb. „Wir investieren hier viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld, um unsere Kunden an uns zu binden und Ideen zu entwerfen. Wir entwickeln jeden Tag neue Produkte und Konzepte. Jedes hat seine eigenen Merkmale und Gesichtspunkte. Darum ist es für uns wichtig, hier eine große Aufmerksamkeit drauf zu legen. Gerade weil wir keine Standardprodukte produzieren“, erklärt Remco Brouwer. „Verstehen Sie uns nicht falsch“, fügt Jhon Bollen hinzu, „Standardprodukte gehören auch zu unseren Tätigkeiten, jedoch suchen wir stets mit unseren Kunden gemeinsam nach neuen Herausforderungen. Hierfür kommen unsere Kunden gerne nach Nedupack. Das ist eine unserer Stärken.“

Jhon Bollen: „Unsere Ansichten, wie wir den Markt bedienen wollen, haben sich geändert“.

Neue Maschinen

Das Gebäude in dem Nedupack seit 2013 seine Geschäfte verrichtet, wird in den kommenden Jahren in ein komplettes Produktionsgebäude umgebaut. Inzwischen musste der ehemalige Besprechungsraum für neue Produktionsfläche weichen. Auf dieser Fläche steht nun eine neue Kiefel KMD78B thermoforming-Maschine. Das ist die dritte neue Maschine in den abgelaufenen drei Jahren von diesem Typ. Dadurch kann Nedupack nun alle Volumen anbieten. „Wir können hierdurch wachsen und unseren Kunden günstigere und passendere Werkzeuge anbieten und den gleichen Service gewährleisten. Zusätzlich konzentrieren wir uns auf eine effizientere Planung in unserer Produktion und sind dabei unsere Logistik zu automatisieren.“

Qualität

Bei allen Plänen und Erweiterungen ist es äußerst wichtig die Qualität im Auge zu haben und zu gewährleisten. Um dies garantieren zu können, wurde Nedupack im Januar mit dem FSSC 22000-Zertifikat für den Lebensmittelmarkt ausgezeichnet. Anfang des Jahres 2019 steht die Zertifizierung für die ISO9001-2015, der Standard für das Qualitätsmanagement, auf dem Plan.

Plastiksuppe

Natürlich gehen die negativen Themen rund um den Kunststoffverbrauch auch nicht an Nedupack vorbei. Laut Remco Brouwer und Jhon Bollen ist das gesamte Problem ein Mentalitätsproblem. „Wenn Sie sehen, was überall auf die Straßen geworfen wird, dann schämen Sie sich. Und das ist mit Sicherheit nicht nur Kunststoff, sondern auch Papier. Wenn man jedoch die „Plastiksuppe“ im Meer betrachtet, dann müssen die Regierungschefs in Aktion treten“, sagt Jhon Bollen. Die Techniken und Möglichkeiten sind bereits vorhanden. So hat Nedupack zum Beispiel die Möglichkeit, sogenannten Ozeankunststoff zu verarbeiten. Das ist Granulat, was von den Stränden und Meeren gesammelt und wiederverwendet wird. Dieses Rohmaterial wird häufig für die Transportschutzverpackungen von Reflex verwendet.“

Drei neue Maschinen in drei Jahren

Elefantenrasen

„Natürlich sind wir ständig auf der Suche nach neuen Rohmaterialien“, ergänzen Remco Brouwer und Jhon Bollen. „Nehmen Sie zum Beispiel Elefantenrasen und Kaffeepulver. Mit Materialien aus diesem Rohstoff haben wir diverse Tests durchgeführt und wir konnten feststellen, dass es eine gute Alternative ist. Bevor dies eingeführt werden kann, ist aber noch viel Entwicklungsarbeit nötig. Anschließend muss der Markt dieses Material natürlich auch akzeptieren.“ „Übrigens ist das traditionelle PET außerordentlich gut zu recyceln und hervorragend erneuerbar. Bei Papier muss man nach dem siebten Mal neue Bögen benutzen. Anders beim PET, welches unendlich wiederverwertet werden kann. Darum ist Nedupack der Meinung, das vorläufig nicht vom PET Abstand genommen werden sollte. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nicht im Umbruch sind. Nedupack ist zum Beispiel ein Großverbraucher von Strom. Dieser wird jedoch komplett durch niederländische Windräder produziert.“

Vertrauen

„Als in allem darf ich sagen, dass wir Vertrauen in die Zukunft haben, reichlich in Bewegung und für Neuheiten offen sind. Nedupack wird auch in den folgenden Jahren Erweiterungen und Investitionen in neue Mitarbeiter und Maschinen tätigen, um die Marktposition zu festigen und die Kunden zufrieden zu stellen“, beendet Jhon Bollen voller Selbstvertrauen das Interview.

www.nedupack.de

„Bei uns kann der Kunde sozusagen mit dem Entwickler zusammen sein Verpackungskonzept entwickeln.“

 

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